Er will ja nicht so richtig, unser deutscher Wahlkampf und so richtig wählen will man ja eigentlich auch nicht. Viel zu oft musste man in diesem Zusammenhang schon das wirklich inflationär gebrauchte Wortspiel „WahlKRAMPF statt WahlKAMPF“ lesen, was nur beweist, dass Journalisten höchstens genausoviel Mensch sind wie eben Politiker.

Die Lösung für die ganze Misere hat indess Popsternchen Clueso parat:

„In der Politik fehlen die lockeren Typen.“ sagte er jüngst dem Spiegel, der, geradezu in eine Art hysterische Euphorie verfallend, aus diesem Sportpalast-tauglichen Satz einen Aufmacher machte.

Liebe Freunde, warum noch wählen gehen, wenn eh alles aussichtslos ist? Es fehlen einfach die lockeren Typen.

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August 18, 2009

„Freiheit ist aber mehr als Unabhängigkeit, sie bezeichnet den Willen und die Fähigkeit, sich selbst ein Ziel zu setzen, dieses Ziel an moralischen Werten auszurichten, mit dem eigenen Leben in Übereinstimmung bringen und konsequent verfolgen zu können.“

Bernhard Bueb (Lob der Disziplin- Eine Streitschrift)

Juli 8, 2009

„Furchtbar, dass wir leben müssen, aber tragisch, dass wir nur ein Leben haben.“

Jonathan Safran Foer (Extrem laut und unglaublich nah)