Schuldfrage

Dezember 7, 2009

Es ist dunkel.
Sie sagen, jemand habe den Karren an die Wand gefahren.
Jaja, wissen wir alles, schön und gut.
Du kannst doch nicht einfach tun, als wäre nichts gewesen.
Ist doch nichts gewesen.
Es ist dunkel.
Mein Karren war das jedenfalls nicht.
Wenn Gott hier wäre, hätte er wenigstens mal bescheidsagen können.
Da kann ich jetzt auch nichts mehr machen, ist zu spät alles.
Sollten wir nicht wenigstens jemanden anrufen?
Weshalb?
Thats me in the spot- light-, losing my religion.

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Karl

Dezember 6, 2009

„Die Welt ist ein schneller Ort.“ sagt Karl.

„Da musst du aufpassen, sonst- zack.“ Er schlägt die Handkanten aufeinander, ein unsichtbarer Kopf rollt.

Karl schlägt Köpfe ab. So ein Mensch ist das.

Oscar lächelt. Er hofft, dass es ein bisschen traurig aussieht.

Oscar möchte gerne mit allen gut zurechtkommen. Auf der Arbeit füllt er immer die Kaffeemaschine nach. „Wenn du möchtest, kann ich das runterbringen.“ sagt Oscar.

So ein Mensch ist das.

Pointe gibt es nicht.

The Building- Das Gebäude

September 2, 2009

Sie sieht gut aus, keine Frage. Das Intro, ca. 30 Minuten, die mit dem Rest des Films nichts zu tun haben, aber irgendwie zur Vorbereitung dienen sollen, zeigt sie mit ihrer Familie, den Scherwegers oder Köttlers oder wie immer sie heißen mögen, wie sie am Tisch sitzen und Gulasch essen. Meist gibt es zum Nachtisch Vanillepudding oder Pfannkuchen, aber Damien (ausgesprochen Däimienn), der rebellische 12- jährige, ihr Sohn aus erster Ehe, haut schon beim Hauptgang ab, weil es wieder Streit gegeben hat. Soweit alles ganz gut, irgendwann wird die Familienidylle dann auch langweilig, und gottseidank nimmt man uns die Qual ab, Sie, wir wollen sie der Einfachheit mal Susi Scherweger nennen, auch noch bei der Arbeit (wahrscheinlich Reporterin, was „starke Frauen“ auch immer so machen…) beobachten zu müssen.

Susi Scherweger ist auf dem Weg zur Arbeit, als plötzlich – KRACHPOW- ein lebensgroßer Boeing 747 in die Nebenstraße einschlägt. Ja Kacke, was ist jetzt los? Susi schreit, kreisch, rennt, rettet irgendein Blag aus einer halbeingestürzten U- Bahn- Station und schließlich die anderen Menschen der Stadt, nachdem Seuchen, mindestens ein ausgebrochener Vulkan, Angriffe einer konzentrierten terrorristischen Macht und die pure Gedankenkraft eines 2018 Jahre alten Zen- Meisters aus Timbuktu über Hinterrindsbüttel hereingebrochen sind. Zum Abspann Ernüchterung, ein fader Nachgeschmack, vielen Dank dass sie eineinhalb Stunden zugesehen haben, hier sind ein Becher Spucke und eine alte Radkappe, aber wofür die gut sein soll, fragen sie wen anders.

Ihr habt bis jetzt keinen Schimmer, worauf ich hinauswill? Das bestätigt nur, dass ihr noch bei Sinnen und nicht Teil einer angeblichen „Quote“ seid, die sich allabendlich, gerade im Sommer, sogenannte „Event- Movies“ reinzieht, teure Fernsehproduktionen mit Plot, den auch ein blinder Affe mit Stock geschrieben haben könnte.

Es ist ja ganz im Ernst kaum auszuhalten, dass wir in einem Land leben, dessen Bevölkerung durch solche Schmazonken schon zufriedenzustellen ist- obgleich sie (und das ist schon traurig genug) immerhin eine Abwechslung zur Talkshow und Serienlandschaft der Fernsehanstalten darstellen.

Besonders Pro7 hat sich das „Eventfernsehen“ in seiner Thrilltime gerade auf alle verfügbaren Mützen und Banner geschrieben, deshalb hier von mir für euch (bittesehr, dankesehr) das große „Wie entlarve ich einen Eventfilm“- Notfallkit. Solltet ihr Montags/ Samstagsabends den Fernseher einschalten und folgende Dinge feststellen, schaltet um, aus, oder wenigstens ab:

1) Der Plot: Dreigeteilt. Intro: Familienidylle. Der Protagonist ist entweder ein schlechter Vater oder eine starke Frau, selten aber beides, weil das im Feierabendfernsehen nicht gut ankommt. Nach einer halben Stunde einschläferndem Gelalles über Arbeit und Däimienns Probleme passiert endlich was: Menschen sterben, und zwar cineastisch und in großer Anzahl. Irgendwie hört dann auch alles wieder auf.

2) Der Schluss: Ein „Eventmovie“ hört immer wiefolgt auf- (Dramatische Musik mit optimistischem Grundton, gespielt von Streichern des Schulorchesters von Niederkrachingen) Kamerafahrt über eine zerrissen und abgekämpft aussehende Menschenmenge, die korrekterweise mindestens einen Schauspieler mit Migrationshintergrund enthält (oder zumindest einen Schauspieler, der jemanden mit Migrations… und so weiter). Der Protagonist steht im Vordergrund und sieht grüblerisch in die Ferne- was da wohl kommen mag?

3) Die Musik: „Eventmovies“ sind immer entweder mit Bummkrachmusik unbekannter Marke, dramatischen Streicher- Gegniedel oder (sehr schlimm) mit aktuellem Charts- Grabbel unterlegt. Während also im Hintergrund Daughtry darüber singen, dass zwar alles irgendwie Scheiße ist, aber sie das schon irgendwie schaffen werden (Linkin- Park- Coverband- Alarm!), erklimmt der Held einen Berg ausgebrannter Autos um einen schreienden Fötus aus dem Leib einer eingeklemmten Mutter zu zerren, die WIRKLICH NUR AUF EINEM BERG AUSGEBRANNTER AUTOS GEBÄREN KANN, WEIL IHR VERFICKTES KLEID FESTKLEMMT HERGOTTNOCHMAL! HASTENICHGESEHN ODERWAS? KLEMMT FEST, TROTTEL! KANNSENIXMACHEN, MUSSTE RAUSZERREN JETZT- manchmal überkommt mich das so. Tschuldigung.

4) Der Name.

Mit Abstand der wichtigste Absatz dieses Artikels und in Form einer hübschen Liste vorhanden, die natürlich für selbstständige Vervielfältigung und Fortführung freigegeben ist. Eventmovie- Titel setzen sich immer – IMMER (IMMER!) aus einem englischen Substantiv und der anschließenden deutschen Übersetzung zusammen und betiteln den eigentlichen Protagonisten des Films- die Katastrophe. Alternativ: Englisches Substantiv mit deutscher Erläuterung/Unterbetitelung (einige der folgenden Beispiele sind frei erfunden, aber nicht weniger lächerlich als aktuelle „Eventmovie“- Titel. Wer die richtigen findet, bekommt nen Keks):

– The Building: Das Gebäude

– Crashpoint: 90 Minuten bis zum Absturz

– The Killing: Die Tötung

– The Reaping: Die Ernte

– The Screen: Der Bildschirm

– The Cup: Die Tasse

– Volcano: Flammendes Inferno

– Earthquake: Die Erde bebt

– The Keyboard: Die Tastatur

– The Roberto Blanco: Gute-Laune- Inferno

– The Crane: Der Gehstock

– The Phone: Das Telephon

– The Mikrowellengericht: In 14 Minuten wirds heiß!

– The Lasagna: Das Nudelinferno von Neubröck- Schwallingen

– 90 Minutes: 80 Minuten

– The Hour: Wie viele Minuten bleiben dir noch?

– The Storm: Wie lange kannst du blasen?

Ich denke, das Prinzip ist klar. Wappnet euch Freunde. Und solltet ihr wirklich mal ein Eventmovie schauen: Nehmt nur die Radkappe, ich glaube, in dem Becher war wirklich Spucke drin.

August 31, 2009

„Elena: Wahrscheinlich, Iwan Petrowitsch, sind Sie und ich deshalb so gute Freunde, weil wir beide geistlose, langweilige Menschen sind.“

(Anton Tschechow- Onkel Wanja [Theaterstück], Erster Akt, Übersetzung von Andrea Clemens)

Ein extrem geniales Stück übrigens, falls zufällig jemand noch was kurzes zu lesen sucht (ca. 50 Seiten).

So, aus gegebenem Anlass (und weil es sich, zugegebenermaßen, als für meine Visits sehr zuträglich erwiesen hat) hier nochmal ein Stück meiner schulischen Arbeit. Vielleicht hilft das ja jemandem weiter, der zufällig… ach vergessts.

Gedichtinterpretation:

Joseph von Eichendorff- Zwielicht

Dämmrung will die Flügel spreiten,
Schaurig rühren sich die Bäume,
Wolken ziehn wie schwere Träume –
Was will dieses Graun bedeuten?

Hast ein Reh du lieb vor andern,
Laß es nicht alleine grasen,
Jäger ziehn im Wald und blasen,
Stimmen hin und wider wandern.

Hast du einen Freund hienieden,
Trau ihm nicht zu dieser Stunde,
Freundlich wohl mit Aug und Munde,
Sinnt er Krieg im tückschen Frieden.

Was heut müde gehet unter,
Hebt sich morgen neugeboren.
Manches bleibt in Nacht verloren –
Hüte dich, bleib wach und munter!
(1812)

Das von mir zu analysierende Gedicht trägt den Titel „Zwielicht“ und wurde 1812 von Joseph von Eichendorff verfasst, somit ist es in die literarische Epoche der Romantik einzuordnen.
Diese literarische Bewegung zu Beginn des 19. Jh. zeichnete sich vor allem durch eine poetisch verklärte Rückkehr in die Motivik der Natur aus, bei der dem Leser oft absichtlich Raum für eigene Interpretation gelassen wurde.
Die romantischen Lyriker lehnten die barocke Regelpoetik strikt ab und wandten sich auch gegen gesellschaftliche Normen und Werte sowie den strikten Rationalismus der Aufklärung, während ihre Werke inhaltlich das Irrationale, Unbewusste thematisierten, um so eine remystifizierung der vom Menschen entauberten Welt zu erreichen.

Formal ist „Zwielicht“ in vier Quartette gegliedert, die jeweils in einem umarmenden Reim angeordnet sind und in einem 4hebigen Trochäus betont werden.
Gerade dieses umschlingende Reimschema unterstützt auch den inhaltlichen Aufbau des Gedichts, indem es dessen Gliederung auf der Mikroebene üernimmt:
Die erste Strophe des Gedichts stellt dabei eine Einleitung dar, in der das Naturmotiv des „Zwielicht“ eingeführt wird. Die zweite und dritte Strophe erläutern dieses Motiv, während die letzte wieder auf der Metaebene an den Leser bzw. vom lyrischen Ich an sich selbst gerichtet ist.
Intention des Autors war es, in seinem Gedicht über die Metapher des Zwielichts, mit der er sein Werk überschreibt, auf Tücke und für den Menschen oft unverständliche Arglist seiner Umwelt hinzuweisen und den Menschen als einzige Vertrauensperson für sich selbst aufzuzeigen.

Die erste Strophe beginnt mit der Personifizierung der Dämmerung, die „die Flügel spreiten“ (Z. 1) will und so etwas unheimliches, besitzergreifendes und unwirkliches wird.
„Wolken ziehn wie schwere Träume“ heißt es in der dritten Zeile. Die Wolken sind hier als eine Metapher für den Albtraum und die Abgründe des menschlichen Geistes zu verstehen und entschlüsseln in dieser Metapher die Tatsache, dass das Naturbild in „Zwielicht“ seinerseits eine Metapher darstellt- für den menschlichen Geist.
Durch einen Gedankenstrich mit der vorhergehenden Strophe verbunden und so den Bezug zur Albtraum- Metapher herstellend, wendet sich das lyrische Ich nun mit „Was will dieses Graun bedeuten?“ (Z.4) direkt an den Leser. Bewusst wird eine eindeutige Wertung des Wortes „Graun“ (Z. 4) ausgelassen- es könnte hier sowohl innerhalb des Naturbilds für das Abend- oder Morgengrauen stehen, als sich auch rückwirkend im Bezug auf die „Träume“ (Z. 3) erneut auf die Zwiespältigkeit und Unverständlichkeit menschlichen Denkens und Handelns beziehen.
Die bedrohlich aufziehende Dämmerung, deren tieferer Sinn dem lyrischen Ich und auch dem Leser zu diesem Zeitpunkt unverständlich bleibt, wird in den folgenden 2 Strophen metaphorisch als Bedrohung des Zwischenmenschlichen erläutert.
Die zweite Strophe des Gedichts thematisiert die Bedrohung der Liebe durch Konkurrenz und Versuchungen abseits der Pfade der eigenen Beziehung.
Mit dem Bild „Hast ein Reh du lieb vor andern, lass es nicht alleine grasen“ (Z. 5, 6) setzt die zweite Strophe ein und macht deutlich, wie das Metrum des Trochäus die Appelle des lyrischen Ichs durch Betonung der ersten Silbe unterstreicht.
Das Bild des Rehs, welches für Zartheit, Unschuld, aber auch für das wehrlose Opfer steht, ist metaphorisch klar dem oder der Geliebten des Angesprochenen zugeordnet.
Im Gesamtkontext des Gedichtes, das gerade in der dritten Strophe vermittelt, niemandem zu trauen als sich selbst, ist jedoch davon auszugehen, dass es sich bei den appellativen Äußerungen des lyrischen Ichs um Warnungen an sich selbst, bei dem Gedicht also um einen Monolog handelt.
„Lass es nicht alleine grasen“ (Z. 6) appelliert das lyrische Ich also an sich selbst, wachsam zu sein, und die Geliebte vor den „Jägern“, seinen Konkurrenten, zu schützen.
Das Bild der durch den Wald schreitenden Jäger in Zeile 7 steht für die Versuchungen, die durch das Abkommen vom rechten Weg stehen.
Zwar ist das Bild des Waldes eindeutig als eines der Hauptmotive der Romantik zu verstehen. Dieses wird jedoch hier nicht nur poetisch verklärt wiedergegeben, das Gedicht thematisiert auch die Gefahren, die durch die Abkehr von gesellschaftlichen Normen und Werten entstehen können; eine Zweischneidigkeit, die sich hervorragend auf die metaphorische Bedeutung des Gedichttitels beziehen lässt.
Die Hörner der Jäger, die „ziehn im Wald und blasen“ (Z. 7) stehen dabei für die von der Abkehr von gesellschaftlichen Werten ausgehende Versuchung.
Die zweite Strophe endet mit der Zeile „Stimmen hin und wieder wandern“ (Z. 8), die mit dem Motiv der nicht zuordbaren, körperlosen Stimmen für die neue, vom lyrischen Ich als gefährlich empfundene Unverfänglichkeit der Liebe steht.
Am eindeutigsten beschäftigt sich die dritte Strophe des Gedichts mit der Arglist und Tücke, die sich hinter einer scheinbar freundlichen Fassade verbergen, was sich erneut auf das Motiv des Zwielichts beziehen lässt.
„Hast du einen Freund hienieden, trau ihm nicht zu dieser Stunde“ (Z. 9) appelliert das lyrische Ich, wie bereits erläutert, nicht an Leser, sondern vielmehr an sich selbst, weil es, wie es in diesen zwei Versen ausgedrückt wird, sonst niemandem trauen kann.
Die beiden letzten Verse der dritten Strophe drücken dann explizit das unverständliche, hintergründig heimtückische des menschlichen Geistes aus:
„Freundlich wohl mit Aug und Munde, sinnt er Krieg im tückschen Frieden“ (Z. 11, 12), erläutert das lyrische Ich und erreicht durch die antithetische Gegenüberstellung von „Krieg“ und „tückschem Frieden“, also einem von vornherein nur vorgetäuschten Friedenszustand mit böswilliger Absicht, den Climax der Zwielichtmetaphorik des Gedichtes.
Während also das lyrische Ich sich in zweiter und dritter Strophe die Gefahren seine Umwelt vor Augen führt, kehrt es in der letzten Strophe wieder auf die Metaebene zurück und erreicht, das Erkannte im Überblick betrachtend, einen abschließenden warnenden Appell an sich selbst, der zum Ausdruck bringt, dass es durch seinen Monolog zu einem tieferen Verständnis des „Zwielichts“ gelangt ist.
Dabei sind erster und zweiter Vers der Strophe sich noch einmal antithetisch gegenübergestellt.
„Was heut müde gehet unter, hebt sich morgen neugeboren“ (Z. 13, 14) folgert das lyrische Ich in nun eher erläuterndem Ton; die Gegenüberstellung von „heut müde“ und „morgen neugeboren“, sowie „gehet unter“ und „hebt sich“ macht die Antithese vollkommen.
Zudem drückt sich in diesen ersten beiden Zeilen ein gewisser Grundoptimismus aus, der auch durch den Reim „morgen“ – „neugeboren“ innerhalb der 14. Zeile unterstützt wird.
Dieser wird jedoch seinerseits wieder den letzten Zeilen des Gedichts gegenübergestellt, in denen das lyrische abschließend an sich selbst appelliert:
„Manches bleibt in Nacht verloren- hüte dich, bleib wach und munter!“ (Z. 15, 16)
Der Appell also, trotz positiver Grundstimmung seiner Umwelt nicht zu vertrauen.
„Manches“ in Zeile 18 lässt dabei absichtlich unklar, was verborgen bleibt und wahrt so einen drohenden, unheimlichen Unterton.
Durch die Betonung des Trochäus besonders verstärkt werden in der letzten Zeile des Gedichts die Verben „Hüte“ und „bleib“, was den Appellcharakter dieses Ausrufs final unterstreicht.

Insgesamt handelt es sich bei „Zwielicht“ um ein für die Romantik typisches Gedicht, weil es Naturmotivik und unklare Faszination an den Abgründen des Menschlichen unter der Aufforderung, nur sich selbst zu trauen, zusammenbringt.
Das Naturmotiv stellt dabei, sowohl in der ersten Strophe, als auch im Mittelteil des Gedichts, keine wirklichen Naturerlebnisse des lyrischen Ichs dar, sondern dient nur zu Erläuterung seiner Seelenzustände und der metaphorischen Unterstreichung seiner Appelle.

Beppo der Clown fährt ohne Arme Slalom- Ski

(Er hat die Arme nicht etwa auf den Rücken gebunden- er hat keine Arme. Und ja, sein Überleben ist nicht von dringlicher Notwendigkeit für unsere Gesellschaft)

Heute wieder eine großartige Entdeckung im Internet gemacht:

Sensationeller Hund

Mischling pinkelt – und läuft dabei auf den Vorderpfoten

Da fragt man sich doch: Wird der Mensch überflüssig? Ist das das Ende der Evolution, der Beginn einer neuen Spezies? Wenn jetzt schon irgendso ein Straßenköter scheinbar mühelos alles beherrscht, was die Menschheit sich in Jahren der Forschung und der genetischen Auslese erarbeitet hat (Die Fähigkeit, im Kopfstand zu pinkeln), warum dann überhaupt noch weitermachen?

Diese Griffe am Klo, damit ich auch zu Hause im Kopfstand kann, haben ein Vermögen gekostet, soll ich jetzt auch noch ein Podest anschaffen, wenn die Verwandschaft mal wieder ihren Köter anschleppt?

Nein Danke Freunde, das geht zu weit.

Habe das Klo an die Decke gehängt.

Straßenköter: 0

Ich: 1

Er will ja nicht so richtig, unser deutscher Wahlkampf und so richtig wählen will man ja eigentlich auch nicht. Viel zu oft musste man in diesem Zusammenhang schon das wirklich inflationär gebrauchte Wortspiel „WahlKRAMPF statt WahlKAMPF“ lesen, was nur beweist, dass Journalisten höchstens genausoviel Mensch sind wie eben Politiker.

Die Lösung für die ganze Misere hat indess Popsternchen Clueso parat:

„In der Politik fehlen die lockeren Typen.“ sagte er jüngst dem Spiegel, der, geradezu in eine Art hysterische Euphorie verfallend, aus diesem Sportpalast-tauglichen Satz einen Aufmacher machte.

Liebe Freunde, warum noch wählen gehen, wenn eh alles aussichtslos ist? Es fehlen einfach die lockeren Typen.